Fachkonzeption: Sprint und Marathon

Ein Fachkonzept ist kein Papier für den Leistungsträger oder die Schublade. Es zeigt Ihre konkrete Dienstleistung auf: Für welche Zielgruppe ist das Angebot da? Welche Leistungen werden konkret erbracht? Welche fachlichen, personellen, strukturellen und finanziellen Ressourcen braucht es dafür?
Damit wird das Fachkonzept zur Grundlage für Profilbildung, Steuerung, Personalplanung und Wirtschaftlichkeit. Das Fachkonzept ist damit auch ein wichtiger Baustein für Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen.

Wir unterstützen Sie dabei passgenau: als kompakter FachkonzeptSprint, wenn es schnell und fokussiert gehen soll oder als FachkonzeptMarathon, wenn ein Angebot grundlegend entwickelt, geschärft oder neu ausgerichtet werden soll.

Der Hintergrund

Konzeptionen waren in der Vergangenheit oft Beiwerk: Sechs, sieben, vielleicht sogar zwölf Seiten zur Außendarstellung, die gelegentlich aktualisiert worden sind. Heute sind Fachkonzepte das Fundament des Angebots, auf dem vier strategische Funktionen stehen, die alle gleichzeitig getragen werden müssen:

  • Vertragliche Grundlage: Leistungs- und Vergütungs-vereinbarungen: Nur was drinsteht, kann verhandelt und vergütet werden.
  • Interne Steuerung& Wissensmanagement: Maßstab für Mitarbeitende, Führung und Qualitätssicherung im Rahmen der Leistungserbringung.
  • Transparenz nach innen und nach außen: Leistungsberechtigte, Angehörige, Ordnungsbehörden usw. erhalten Klarheit über das konkrete Angebot, dessen Grenzen und Besonderheiten.
  • Schiedstellen– und Qualitätsprüfungsfestigkeit: Belastbar vor fachlicher und rechtlicher Prüfungen.

Das Konzept

Die Erstellung eines verhandlungsfähigen Fachkonzeptes kann durch unterschiedliche Formate umgesetzt werden:

  • Entweder durch ein fokussiertes auf 6 bis 12 Wochen ausgerichtetes Vorgehen​ in 9 Sprints: bestehend aus Input, Arbeitsphase und abschließendem Austausch​.
  • Oder durch einen mehrmonatigen, iterativen Beratungs- und Konzeptionsprozess in 6 Phasen für die Entwicklung neuer oder die grundlegende Überarbeitung bestehender Konzeptionen. Im Mittelpunkt steht hier die inhaltliche Tiefe als auch die zeitliche Entschärfung der textlichen Erstellung: Zielgruppe, Leistungsgeschehen, Ausstattung und Tragfähigkeit werden Schritt für Schritt konzipiert, im Dialog geschärft und schrittweise belastbar verschriftlicht.


Typische Anlässe

  • Ein bestehendes Konzept trägt die Praxis nicht mehr.
  • Ein neues Angebot ist im Aufbau bzw. wird erstmalig konzipiert.
  • Eine bestehende Konzeption soll vor anstehenden Vergütungsverhandlungen optimiert werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Huffziger

Geschäftsbereichsleiterin EGH

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