Belastungsorientierte Produktionssteuerung​

Um erfolgreich akquirierte, gut kalkulierte und hart verhandelte neue Aufträge effizient und profitabel umzusetzen, braucht es innerhalb Ihrer WfbM eine belastbare, flexible und leistungsfähige Produktions- und Dienstleistungssteuerung. Die Anforderungen der Auftraggeber sind bekannt: das richtige Produkt/die richtige Dienstleistung, in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, in der vereinbarten Qualität, am richtigen Ort. Zugleich gilt es, eine hohe Effizienz in den Produktionsabläufen zu erreichen.Der „Idealkunde“ von Werkstätten bietet große Auftragsvolumina, zu besten Preisen und ausreichend Fertigungszeit. Doch gibt es diese Kunden in der Praxis nicht (mehr).

Ein wesentlicher Aspekt der Professionalisierung der Produktion in WfbM ist daher die interne Ausrichtung des Produktionsprozesses auf diversifizierte Aufträge mit stark schwankenden Losgrößen und kurzen Zeitfenstern. Gelingt die Ausrichtung auf diese Anforderungen nicht, werden die Gruppen nicht kontinuierlich mit Aufträgen versorgt, so dass die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit sinken. 

Vertrieb

Der Hintergrund

  • Produktions- und Auftragssteuerung ist nicht ausreichend auf die heutigen Marktanforderungen ausgerichtet
  • Instabilitäten in Auslastung und Termintreue, hohe Pufferbestände sowie ineffiziente Material- und Informationsflüsse führen zu erhöhten Durchlaufzeiten
  • unzureichende Verzahnung von rehabilitationspädagogischer Förderung, Qualifizierung der Beschäftigten und produktiver Prozessorganisation
  • Fehlende Strategie, um Aufträge dynamisch nach Kapazitäten, Prioritäten und Kompetenzprofilen der Beschäftigten zu steuern.

Das Konzept

Unsere Herangehensweise:

  • Erhebung des bestehenden Durchlaufsteuerungssystems
  • Analyse typischer Kenngrößen wie Durchlaufzeiten, Auslastungsgrade der Gruppen, Leerlaufzeiten
  • Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von Optimierungspotenzialen (z.B. Dimensionierung Pufferlager, Reaktionszeiten)
  • Entwicklung der zukünftigen Auftrags- und Durchlaufsteuerungsprozesse auf Ebene der Arbeitsvorbereitung und der Gruppen
  • Evaluierung der Ergebnisse
  • Optional: weitere Feinoptimierung

Beispiel: Die Belastungsorientierte Durchlaufsteuerung (BOA)​

Die Aufgabe einer Arbeitsvorbereitung ist es einen Kompromiss zwischen ökonomischen Vorteilen einer hohen Auslastung (Ressourceneffizienz) und den strategischen Vorteilen kurzer Durchlaufzeiten (Servicequalität) zu finden.

Die BOA übernimmt hierbei nicht deterministische Vorgaben der Planung, sondern steuert nach der aktuellen Belastungssituation der einzelnen Gruppen.Dies bedeutet, dass die Transparenz einer zentralen Steuerung mit der genauen Regelung eines Pull-Prinzips kombiniert wird.

Mit der Verbindung einer konzentrierten Marktbearbeitung auf Basis eines professionellen Vertriebszyklus und einer effizienten Produktions- und Durchlaufsteuerung richten Sie Ihre WfbM auf die gegenwärtigen und zukünftigen Marktanforderungen aus und schaffen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine zunehmend stabile Refinanzierung hoher Entgelte.

Ihr Ansprechpartner

Matthias Hinrich Grote

Seniorberater
Matthias Grote

Sie möchten mehr erfahren?

Sie haben Fragen oder Beratungsbedarf zum Thema belastungsorientierte Produktionssteuerung​ in WfbMs? Wir erstellen auf Wunsch gerne ein individuelles Angebot.

SozialeTeilhabe1

Unser Beratungsangebot im Bereich Human Resources

Mehr erfahren

Inklusionsbetrieb

Unser Beratungsangebot für die Sozialwirtschaft​

Mehr erfahren

Unternehmensberater von rosenbaum nagy in einer Fortbildung in der Malzmühle

Unsere Seminare für die Sozialwirtschaft

Mehr erfahren

Veröffentlichungen

Unsere Veröffentlichungen zu Themen der Sozialwirtschaft

Mehr erfahren